Junge Bechtis
Ein Wochenende in der Lutherstadt Wittenberg (18. - 20.09.2009)
Es war mal wieder so weit: Das alljährliche Treffen der Jungen Bechtis des Landesverband Sachsen Anhalt stand an!
Nach unserer Anreise am 18. September 2009 in die Jugendherberge Wittenberg ging es auch schon zu einem mittelalterlichen Essen in das Cranach-Haus. Wir waren bei der Familie Lucas und Babara Cranach eingeladen! Durch den Abend führte uns deren Magd Adelheid und servierte uns allerlei Speisen, zubereitet nach Rezepten aus dem 15. Jahrhundert. Herr Cranach war zu seiner Zeit ein sehr geschäftstüchtiger Mann, so konnten wir erfahren. Mit einem Gruppenfoto bedankten wir uns für die Gastfreundschaft bei Familie Cranach. Nach einem ungeplanten Stadtbummel besuchten wir noch das Brauhaus zu Wittenberg um unseren Durst zu stillen und den Abend ausklingen zu lassen. Ach ja, nach einer Mütze voll Schlaf stand uns ein Tag voller Ereignisse bevor.
Bei einem ausgedehnten Frühstück in unserer Unterkunft ließen wir das Erlebte vom Vortag noch einmal Revue passieren und besprachen, was an diesem Tag so alles anstand. Mitten in unser Frühstück platzte plötzlich hoher Besuch rein! Der Vorsitzende unseres Landesverbandes Klaus Siebenbrodt war unserer Einladung gefolgt und nahm an unseren Treffen teil. Als Erstes stand Bewegung auf dem Plan. Frau Zander, die Therapeutin der Gruppe Wittenberg, unterrichtete uns in der richtigen Technik beim Nordic-Walking.
Wir waren über eine Stunde im Stadtpark unterwegs und lernten so gleich noch den Selbigen kennen. Ganz nebenbei: Es ist für mich ein schöner grüner Fleck in einer so schönen Stadt. Nach ein wenig Erholung nahmen wir unser Mittagessen wieder in der Jugendherberge ein.
Wir waren über eine Stunde im Stadtpark unterwegs und lernten so gleich noch den Selbigen kennen. Ganz nebenbei: Es ist für mich ein schöner grüner Fleck in einer so schönen Stadt. Nach ein wenig Erholung nahmen wir unser Mittagessen wieder in der Jugendherberge ein.
Gegen 14.00 Uhr trafen wir uns alle vor der Stadtinformation, um an einer Stadtführung teilzunehmen. Unser Stadtführer Matthias Kruschke zeigte uns als Erstes die Tür, an der Martin Luther seine 99 Thesen angeschlagen hat. Wir erfuhren, dass jene Tür nicht mehr das Original sei, da diese bei einem Brand für immer verloren gegangen war. Bei der anschließenden Besichtigung der Schlosskirche standen viele Münder offen.
Das aufwendig gearbeitete Chorgestühl aus Eichenholz war nur eins der beeindruckenden Arbeiten in dieser Kirche. Zu erwähnen sind da noch der Altar, die Orgel und die Kanzel. Der weitere Weg führte uns durch die Altstadt mit ihrer Flaniermeile. Dabei gab uns Herr Kruschke vieles Wissenswertes über Wittenberg an die Hand. Unser Weg führte uns auch zur Historischen Druckerstube, die sich im Cranachhof befindet. Ich kann Ihnen sagen, dieser Drucker ist ne Kraft! Ich meine nicht Lucas Cranach, sondern jenen Mann, der uns dessen Druckstube erklärte und uns zeigte, wie da zu Zeiten von Herrn Cranach der Alltag bewältigt wurde. Ohne Schleichwerbung machen zu wollen, dieser Mann macht das richtig gut. Er weiß, was er erzählt. Ach, und noch ein guter Tipp von mir: Männer, schaut euch richtig um. Da gibt es viele Schätze zu entdecken, mit denen „Mann“ sich bei seiner Holden einkratzen kann. Weiter ging es zum Haus eines Freundes von Matin Luther: den Herrn Philipp Melanchthon. Dieser war ein bedeutender Professor in Wittenberg. Den Schluss unserer Stadtführung bildete das Lutherhaus, wo wir noch einiges über dessen Geschichte erfuhren. Wir möchten uns für die kompetente Führung beim Herrn Kruschke bedanken. Das war spitze!!!
Danach hatten wir immer noch Lust auf Geschichte und so traten wir den Gang ins Haus der Geschichte an, wo wir einen Einblick in den Alltag der DDR bekamen. Einige von uns wurden dabei sogar melancholisch. Sie waren ja in der DDR aufgewachsen und hatten das Ein oder Andere erlebt und die Dinge, welche ausgestellt waren, sogar teilweise besessen. Nun wurde es aber Zeit fürs Abendbrot. Also zurück zur Jugendherberge, denn wir hatten danach ja immer noch einiges vor.
Frei nachdem Motto „Der Bechti braucht Bewegung“ wanderten wir ca. 30 Minuten und trafen dann endlich auf der Bowlingbahn ein, wo wir uns für 2 Stunden lang vergnügten. Es wurde viel gelacht und so manches Mal gab es auch einen Strike.
Ich kann doch mit Fug und Recht behaupten, dass wir gar nicht soo schlecht sind!. Bei der anschließenden Auswertung kürten wir noch unseren Besten. Ach, sorry, es war ja eine Beste. Ein „Gute Nacht und schlaft gut“ beendete nach einem Schlummertrunk den Abend.
Ich kann doch mit Fug und Recht behaupten, dass wir gar nicht soo schlecht sind!. Bei der anschließenden Auswertung kürten wir noch unseren Besten. Ach, sorry, es war ja eine Beste. Ein „Gute Nacht und schlaft gut“ beendete nach einem Schlummertrunk den Abend.
Sonntagmorgen, wir sitzen beim Frühstück, da kam doch so langsam Wehmut auf. Das schöne Wochenende war schon wieder vorbei. Schade!!! Wir räumten unsere Zimmer und bestiegen noch den Turm der Schlosskirche. Was für eine schöne Aussicht über Wittenberg! Der Aufstieg war es doch wert. Es waren immerhin 275 Stufen hoch zu kraxeln. Nun wurde es aber leider doch Zeit, uns zu verabschieden. Und das fiel uns wie jedes Mal nicht leicht.
Ein Teil von uns beschloss, noch in den Wörlitzer Park zum spazieren gehen zu fahren.
Zum guten Schluss möchten wir uns noch bei der Gruppe Wittenberg, im speziellen bei Beate Jäschke und Sonja Czoch, und bei unserer Kerstin Braune für dieses schöne Wochenende bedanken. Es war mal wieder die Reise wert und wir haben viel erlebt!!! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Da wollen wir uns in Magdeburg treffen. Vielleicht stoßen da ja noch einige Bechtis mehr zu unserer kleinen Gruppe. Wir würden uns riesig freuen!
Zum guten Schluss möchten wir uns noch bei der Gruppe Wittenberg, im speziellen bei Beate Jäschke und Sonja Czoch, und bei unserer Kerstin Braune für dieses schöne Wochenende bedanken. Es war mal wieder die Reise wert und wir haben viel erlebt!!! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Da wollen wir uns in Magdeburg treffen. Vielleicht stoßen da ja noch einige Bechtis mehr zu unserer kleinen Gruppe. Wir würden uns riesig freuen!
- Text: Ingo Rammel


